Laut Kim Dotcom könnte Hollywood die größte Internetfirma der Welt haben

Im Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg hat Kim Dotcom folgendes gesagt: „Warum machen sie dieses großartige Produkt nicht für jeden in einem einfachen Format verfügbar? Wenn Hollywood einige clevere Mitarbeiter hätte, dann könnte es die größte Internetfirma der Welt besitzen.“

Kim Dotcom

Foto: Reuters


In dem Interview rät Dotcom Hollywood all ihre Filme über eine Online-Plattform anzubieten und diese Inhalte mit einer Flatrate zugänglich zu machen. Mit so einer Plattform könnte Hollywood die größte Internetfirma der Welt haben, da die Nachfrage nach Filmen überall sehr groß ist.

Derzeit ist allerdings davon nichts zu sehen. Durch die Versteifung auf alte Verwertungsketten und mit reinem Profitdenken gibt es zur zeit folgende Reihenfolge: Kino -> DVD/Bluray -> Streaming/TV
Zudem werden die Filme in den verschiedenen Ländern auch noch zu unterschiedlichen Zeitpunkten verfügbar gemacht. Das heißt viele Filme laufen zuerst in den USA und werden daher auch dort zuerst auf DVD/Bluray und dann Streaming/TV zu sehen sein. In anderen Ländern werden diese Filme oft erst sehr viel später zur Verfügung gestellt.

Sollte Hollywood es schaffen eine weltweite Streaming-Plattform für Filme und Serien zu bieten auf der man für eine monatliche Flatrate alle Inhalte schauen kann. Könnte das dem illegalen Markt das Wasser abgraben und könnte daher auch dazu beitragen das illegales Streaming fast verschwinden könnte.
Natürlich müssen die Inhalte auch in einem Format angeboten werden das auf allen Endgeräten läuft.

Weiter sagt Dotcom, er glaube an das Urheberrecht, aber nicht an Urheberechtsextremismus. Als Beispiel führt er den aktuellen Start von Netflix in Neuseeland an. Dort ist Netflix mit vielleicht 10% der Inhalte aus dem US-Netflix gestartet. Das sei laut Dotcom lächerlich.

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Ein Kommentar zu “Laut Kim Dotcom könnte Hollywood die größte Internetfirma der Welt haben
  1. Hebergeur sagt:

    Die Durchsuchung bei Kim Dotcom wegen Megaupload war legal, entschied das hochste neuseelandische Gericht heute. Dotcom twitterte, er sei frustriert.

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